
Ein Menschenleben später
Hans Hugo Hoffmann geht den Spuren seiner Herkunft nach. Ausgehend von alten Schwarzweißfotografien eines Berlin-Besuchs seiner Mutter im Jahr 1965 begibt sich der Fotograf – exakt 60 Jahre später – an dieselben Orte. Entstanden ist eine visuelle Zwiesprache zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Arbeit dokumentiert den Wandel von Stadt und Gesellschaft, von Haltung und Gestus, von Normen und Selbstbildern. Was zeigt sich im Blick eines Berlin-Besuchers damals – und was heute? Die Bilder geben keine einfachen Antworten, sie eröffnen vielmehr ein stilles Nachdenken über Zeit, Erinnerung und Identität.
Für den Fotografen ist das Projekt auch ein persönlicher Spiegel: Es reflektiert seine Herkunft und seine Entwicklung zur beobachtenden Instanz einer Gegenwart, die sich nicht loslösen lässt von dem, was ihr vorausging.
© Fotografien: Ute Hoffmann (Bilder aus dem Jahre 1965) und Hans Hugo Hoffmann (Bilder aus 2025)





























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